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Das Labyrinth - Die Geschichte von Hor

"Du wirst durch viele Verwandlungen gehen, aus einem Bild ins andere. Und jedes Mal wirst du glauben zu erwachen und dich nicht mehr an deinen vorigen Traum erinnern."

Das Labyrinth - die Geschichte von Hor (Mario Klischies als Hor)

Soweit er sich zurückbesinnen kann, irrt Hor rastlos durch die zahllosen Räume und Gänge eines riesigen Hauses, ohne jemals einem anderen Menschen zu begegnen oder einen Ausweg zu finden. Von der Sehnsucht getrieben, seiner Einsamkeit zu entfliehen, ist er auf der Suche nach etwas, das außerhalb des ihm bekannten liegt, das seinem Dasein möglicherweise eine Berechtigung, einen Sinn geben kann. Als plötzlich andere Menschen Zugang zum Labyrinth finden, scheint seine Sehnsucht zunächst gestillt, doch merkt er bald, dass auch diese Menschen ebenso wie er zuvor zu Passivität bestimmt sind. Sie sind abhängig von einer unbekannten Macht, die über ihre weitere Existenz entscheidet. Und so werden auch sie Bewohner des Labyrinths, warten auf die sich immer länger hinziehende Entscheidung in der stets neu aufkeimenden Hoffnung, letztendlich für ihr Ausharren belohnt zu werden.

Bild Labyrinth Web-Auflösung

"Das Labyrinth - Die Geschichte von Hor" ist eine Collage, die sich mit Motiven des Absurden Theaters und des Surrealismus beschäftigt. Sie verknüpft dramatische und lyrische Texte Samuel Becketts und Albert Camus’ mit surrealistischen Kurzgeschichten Michael Endes zu einer Geschichte der Einsamkeit und Sehnsucht, aber auch der Neugier.

Es spielen: Annika Cohrs, Anna Döing, David Gruschka, Stefan Guttmann, Johannes Janßen, Mario Klischies, Julian Neumayer, Claudia Ruff, Oliver Siegel, Fabian Stegelmayer, Diana Trautsch.

Inszenierung:
Britta Mannes.

"... wir sind doch alle Überlebenskünstler, irgendwie ..."


Premiere: 19. Mai 2007, weitere Termine: 20. / 25. / 26. / 27. Mai 2007, jeweils 20.00 Uhr

 

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