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Himmel

"Ich will etwas Zerstören. Mich!"

Ein Stück von Christian Peitzmeier und dem Theater c2pq

Bild Himmel 1

"Ich weine um die Welt, die in Asche liegt. Ich weine um die Seelen, die verloren sind; ich weine um Gott, ich klage um die Freiheit der Welt."

"Unter dem taumelnden Mond Tanzen meine nackten, suchenden Träume,
Nachtwandelnde Kinder,Leise über düstere Hecken."
(Else Lasker-Schüler)

Träume von Schmerz; Verfall und Zerstörung; Sehnsucht nach einer Erklärung der Welt, die ihren Sinn verloren hat und das dringende Begehren einer Liebe, die Feuer und Entwicklung will, auch wenn das bedeutet, bis in die Pathologie der Liebe zu gehen, das sind Themen, die in „Himmel“ verhandelt werden.
Es geht um ein Paar, Sarah und Hades, es geht um eine Realität von Mythen, es geht um eine Welt, die von allem isoliert ist. Das einzige, was von der Außenwelt bekannt ist, ist, dass es dort irgendwo noch Bier geben muss.
Sarah und Hades träumen ihre Welt, manchmal träumen sie, dass sie träumen.
Hades hat nur ein Ziel: „Ich will etwas zerstören. Mich.“ Er liebt den Tod und wird in den Tod geliebt.
Sarah liebt ihr Leben. Und sie liebt Hades: „In einer Welt ohne Liebe alleine zu stehen, nicht zu wissen, ob auch nur irgendeiner versteht, was Du sagen willst, wo keiner zu Dir hält, wo jeder Weg in die Irre führt,und wo Hoffnung so weit weg ist wie nie, in so einer Welt will ich nicht mehr leben müssen.“
Außer Hades hat sie niemand. Die einzigen Wesen, die sonst noch existieren, sind Geschöpfe, die mythologischen Ursprungs sind, die symbolisch übercodiert sind.

Die neue Inszenierung von Christian Peitzmeier ist gleichzeitig auch die Uraufführung seines neuen Theaterstückes, das er im Sommer 2006 geschrieben hat.


Darsteller:

Franziska Fehr, Philip J. Hörter, Thea Hummel, Simon Karsten, Jennifer Leibbrand, Fynn Zinapold

Inszenierung:

Christian Peitzmeier

Daumennagel Bild Himmel 1 Pressebild zum Download (JEPG, 300dpi, Graustufen).

 

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